Datenschutzerklärung
Datenkontrolleur
B.Münte
Gesammelte personenbezogene Daten
Grundprinzipien der Verarbeitung personenbezogener Daten nach DSGVO
- Grundsatz der Rechtmäßigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben und Transparenz: Die Verarbeitung ist nur erlaubt, wenn eine Rechtsgrundlage wie Einwilligung oder gesetzliche Verpflichtung vorliegt und der Betroffene informiert wird.
- Zweckbindung: Daten dürfen nur für den Zweck verarbeitet werden, für den sie erhoben wurden.
- Datenminimierung: Es dürfen nur die Daten verarbeitet werden, die für den jeweiligen Zweck unbedingt erforderlich sind.
- Richtigkeit: Die Daten müssen korrekt und auf dem neuesten Stand sein.
- Speicherbegrenzung: Daten dürfen nicht länger gespeichert werden, als nötig.
- Integrität und Vertraulichkeit: Es müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um die Daten zu schützen.
- Rechenschaftspflicht: Der Verantwortliche muss nachweisen können, dass er die Grundsätze einhält.
Was sind personenbezogene Daten?
Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Dazu gehören:
- Offensichtliche Daten: Name, Adresse, Geburtsdatum
- Digitale Daten: E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Standortdaten, Cookies
- Identifizierungsnummern: Steuer-ID, Sozialversicherungsnummer, Matrikelnummer
- Finanzdaten: Kontonummern, Kontostände, Kreditinformationen
- Besondere Kategorien personenbezogener Daten: Diese erfordern besonderen Schutz und umfassen beispielsweise Daten über die ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse Überzeugungen, die sexuelle Orientierung, Gesundheitsdaten sowie genetische und biometrische Daten
Zweck der Datenerhebung
Wesentliche Aspekte des Zwecks der Datenerhebung
- Zweckbindung: Die Datenerhebung muss zweckgebunden erfolgen und die Daten dürfen nur für diesen festgelegten Zweck verwendet werden.
- Systematischer Prozess: Die Datenerhebung ist ein systematischer Prozess, bei dem Daten mithilfe quantitativer oder qualitativer Methoden gesammelt werden.
- Legitime Zwecke: Der Zweck muss für die Betroffenen klar ersichtlich und rechtmäßig sein.
- Zweckänderung: Sollte sich der ursprüngliche Zweck ändern, müssen die Betroffenen darüber informiert werden.
Beispiele für Zwecke
- Wissenschaftliche Forschung: Erhebung von Daten zur Untersuchung einer bestimmten Forschungsfrage.
- Wirtschaftliche Zwecke: Datenerhebung zur Analyse von Geschäftsprozessen oder Kundenverhalten.
- Öffentliche Stellen: Verarbeitung von Daten zur Wahrnehmung von Aufsichts-, Kontroll- und Prüfaufgaben.